Der Traum von der perfekten (bunten) Küche

Heute möchte ich mich mal einem Thema widmen, das mich die ganze Woche schwer beschäftigt hat. Unser Haus. Noch ist es eine Grube mit Kies aufgeschüttet, die aufs Bodengutachten wartet. Aber auch so eine Grube kann schon mächtig Aufmerksamkeit einfordern. Vergangene Woche am Samstag hatten wir über vier Stunden lang Besuch vom Elektriker, der für die Hausinstallation zuständig ist. Aber das will ich gar nicht vertiefen. Hat mich jedenfalls auch einige Stunden Schlaf gekostet.

Letzte Woche war ich dann in Sachen zukünftige Küche unterwegs. Einige werden vielleicht denken, dass das doch noch viel zu früh ist, wenn wir doch erst Mai 2016 einziehen werden. Das dachte ich auch – bis letzten Samstag! Da habe ich dann erfahren, dass die Küchenplanung in etwa sechs Wochen stehen muss. Und ich finde, eine Küche kauft man nicht einfach so… Zumindest ich kann das nicht.

Am Anfang stand diese Pinterest-Ideensammlung:

Ich glaube, man sieht schon, wo die Reise hingehen könnte 😉 Wir stehen auf Farbe!

Vielleicht rundet ein Eindruck unserer jetzigen Küche das Bild ab:

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Unsere Vorstellungen und Wünsche:

  • Offene Küche in G-Form
  • Fröhlich, unkonventionell, lebendig, nicht steril, bewohnt
  • Leichte Erhöhung zum Essbereich hin, jedoch ohne Thekencharakter und ohne Sitzmöglichkeit
  • Schrank bzw. Regal in Richtung Essbereich
  • Irgendwas mit Farbe
  • Einige offene Elemente
  • Grifflos oder zumindest Griffe, die so tun als wären sie keine 😉
  • Freistehender Kühlschrank (da wollen wir vorerst unseren behalten)
  • Keine unpraktischen / unausgereiften Ecklösungen
  • Induktions-Kochfeld
  • Erhöht eingebauter Backofen
  • Abluft-Dunstabzug
  • Hübsche (!) Arbeitsplatte
  • Farbiger Spritzschutz hinter dem Dunstabzug (?)

Bislang waren wir in einem großen Möbelhaus, bei Plana Küchenland und in einem kleinen Küchenstudio hier bei uns im Ort. Es wird! Aber perfekt ist es noch (lange) nicht. Mein Favorit, was das Farbangebot und die unkonventionellen Möglichkeiten angeht, sind bislang Schüller Küchen.

Bei den Fronten sind wir noch hin- und hergerissen. Es wird wohl ein Küche aus Schichtstoff werden, damit Lucian fröhlich mit dem Bobby Car dagegen fahren kann. Matt würde mir besser gefallen, aber nach allem, was ich so gehört und gelesen habe, kann das auch eine echte Katastrophe werden, was das Putzen angeht. Ich bin bestimmt kein Putzteufel, aber ich will nach dem Putzen schon, dass es sauber ist. Und matte Oberflächen sind wohl anfälliger als glänzende.

Ein weiterer Punkt ist die Arbeitsplatte. Eventuell erweitern wir unser Budget für eine Granit-Arbeitsplatte. Die Nachbildungen sind zum Teil einfach schreiend hässlich. Vorher müssen wir jedoch den Boden bemustern. Ich bilde mir einen Vinylboden im kompletten Erdgeschoss ein. Das sollte ja dann schon irgendwie ein stimmiges Gesamtbild ergeben. Bei Schüller gibt es eine Arbeitsplatte in Rohbeton-Optik. Das könnte ich mir evtl. vorstellen. Sicher bin ich aber nicht…

So, das war’s mal vorerst. Morgen bringe ich in Erfahrung, welches Farbspektrum uns die Ambienta-Küche aus dem Küchenstudio bieten kann. Wenn das nämlich ähnlich dem von Schüller ist, wäre das noch eine tolle Alternative. Der Berater war schonmal sympathisch und sein Entwurf bislang der ansprechendste. Heute habe ich ein bisschen selber skizziert, was ich mir vorstelle und was ich gerne wo verstauen würde, um zu sehen, ob ich auch alles unterbringe. Denn meine Küche ist im Moment eher groß als klein 😉

Ich freue mich über alle eure Tipps im Zusammenhang mit Küche und neuem Haus 🙂

Liebste Grüße
Kerstin

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