Chevron-Portmonee

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Vor Kurzem habe ich meinen Geldbeutel auf dem Autodach liegen gelassen. Doch ich hatte großes Glück und ein sehr netter LKW-Fahrer hat ihn tatsächlich auf der Straße liegen sehen und dann komplett mit allen Karten und dem Geld zu mir nach Hause gebracht. Ich war echt baff. Ja, solche Menschen gibt es!

Da aber mindestens ein Auto drüber gefahren ist, sind die Druckknöpfe nicht mehr zu benutzen und ich habe nun eine Weile das Kleingeld in der Jackentasche spazieren getragen. Unter den zahlreichen Freebooks hab ich nicht das Passende für mich gefunden, aber dafür hat Leni Pepunkt das perfekte Schnittmuster für mich im Angebot: das Portmonee SchTaKa.

Erst hab ich mich noch eine Weile gedrückt, weil ich nicht so recht wusste, was beim Nähen auf mich zukommt, aber es war ganz einfach und hat mir richtig viel Spaß gemacht, die Stoffe auszusuchen und zu verarbeiten. Der Geldbeutel passt perfekt zu meiner Tasche Julie. Alles andere hatte ich zuhause, die Stoffe für die Fächer sind größtenteils aus den geliebten Resten der Babykrabbeldecke.

Kurz vor RUMS-Ende teile ich jetzt mein neuestes Werk noch schnell mit den anderen Mädels. Ich hab schon ein bisschen gestöbert… Was sind das wieder für geniale und schöne Sachen ♥

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Ich steh auf Julie!

Als blutige Nähanfängerin habe ich mir das Ebook für die Tasche Julie von Machwerk gekauft – und erstmal wieder beiseite gelegt. Dann kamen meine erste Schnabelina Bag und überhaupt ganz viele andere Projekte, bei denen ich Erfahrung sammeln konnte. Und dann geriet ich vor ein paar Wochen in Taschennot, weil ich einfach so wählerisch bin und gekaufte Taschen eigentlich nie meinen Vorstellungen entsprechen. Meine bisherige Lieblingstasche (selbst genäht, aber nicht von mir) ist aber schon echt durch eigentlich und so musste ich mich dann also doch endlich an die Julie wagen. Und siehe da – überhaupt kein Problem mehr 🙂

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Als Grundstoff habe ich einen dünnen Jeansstoff in grau aus meinen Stoffschätzen gewählt. Den tollen Chevron habe ich eigentlich für eine andere Tasche gekauft, zu der er dann aber doch irgendwie nicht gepasst hat. Hier ist er für mich perfekt. Ich bin total hin und weg von diesen Farben. Das Schrägband habe ich zum ersten Mal selber gemacht aus einem Rest Stoff von Lucians Krabbeldecke. Das war ein ganz schöner Aufwand, finde ich, aber es hat sich definitiv gelohnt. Meine Stickmaschine hat noch zwei Sternapplikationen gezaubert, bevor sie sich dann leider für einen Kurzurlaub zur Reparatur verabschiedet hat 😦 Ich hab die Tasche dann mit meiner guten alten Singer zu Ende genäht…

Die Tasche ist der perfekte Nachfolger für meine Schnabelina Wickeltasche, weil Lucian inzwischen einfach nicht mehr so viel braucht. Ich schleppe kein Spielzeug mehr mit mir rum, kein extra Essen für ihn, keine Wickelunterlagen. Einfach die kleine Windeltasche, eine Wasserflasche und meine Sachen – fertig. Und das passt da alles super rein. Kann ich nur empfehlen, den Schnitt.

Und meine Julie schick ich jetzt rüber zu RUMS und freu mich schon aufs Durchstöbern der tollen Ideen der anderen Mädels.